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Aktuell

Große Bundesliga-Party im Rot-Weiss am 24.11.2017
18 Okt 2017 12:05Große Bundesliga-Party im Rot-Weiss am 24.11.2017

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02 Okt 2017 10:51

Club an der Alster – RW Köln 5:3 (2:1) Kölns Damen verloren das Spitzenspiel am Sam [ ... ]

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27 Sep 2017 09:46T: Clubmeisterschaften Jugend

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H: RW Damen indisponiert - Niederlage in Mülheim
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Uhlenhorst Mülheim – Rot-Weiss Köln 3:0 (0:0) Die Damen von Rot-Weiss Köln ble [ ... ]

H: Damen mit tollem Erfolg in Hamburg
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Harvestehuder THC – Rot-Weiss Köln 0:1 (0:0) Die Damen vom Harvestehuder THC haben am f& [ ... ]

1. Spieltag/ Tennis-Point Bundesliga: Deutsche Oel und Gas RW Köln vs. TC Blau-Weiß Halle

2Gaffel BrownDer Andrang der Zuschauer, die am heutigen Sonntag ins KTHC Stadion strömten, um das erste Spiel der Tennis-Point Bundesliga 2017 hautnah zu erleben, war groß. Denn den Fans war bewusst, was sie heute geboten bekommen würden: Sonne pur, Temperaturen über 30 Grad und Tennis der Extraklasse. Sowohl Deutsche Oel und Gas RW Köln als auch TC Blau-Weiß Halle traten mit absoluten Topspielern an, die dem Publikum vom ersten Punkt an ein Spektakel boten.
In der ersten Einzelrunde war bei Rot-Weiss an Nummer 3 der ehemalige Weltranglisten 28. Santiago Giraldo gesetzt, der sein Debüt für die Kölner gab. Der Kolumbianer traf auf den spanischen Sandplatzspezialisten Daniel Muñoz de La Nava und erwischte damit ein schweres Los. Von Anfang an agierte der Linkshänder de La Nava sehr konzentriert, wusste immer wieder seine starke Vorhand einzusetzen und führte schnell mit 4:1 und Doppelbreak. Giraldo kämpfte, doch musste den ersten Satz schließlich mit 4:6 an seinen Gegner abgeben. Im zweiten Satz entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe und Giraldo konnte, angefeuert von lauten ''Vamos Santi''-Rufen, spektakuläre Ballwechsel für sich entscheiden. Am Ende flatterten bei Santi allerdings die Nerven, sodass er sich mit 4:6 und 5:7 geschlagen geben musste. Als Daniel Muñoz de La Nava seinen Matchball verwandelte, stand, der bei RW an Nummer 4 gesetzte, Oscar Otte schon unter der Dusche und holte sich eine verdiente Abkühlung ab. Zuvor hatte er mit seinem spanischen Gegner Enrique López-Pérez kurzen Prozess gemacht und beim 6:3 6:1 Sieg seine diesjährige Ausnahmeform bestätigt.
Was folgte, waren das hochkarätige Einzel zwischen den an Nummer 1 gesetzten Andreas Seppi (ehemalige Nummer 18 der Welt) und dem deutschen Davis-Cup Spieler Jan-Lennard Struff und das Entertainment-Einzel der 2er,  zwischen ''Dreddy'' Dustin Brown und dem Weltranglisten 54. Nikoloz Basilashvili. Bei beiden Begegnungen erwartete man knappe Matches, doch das Einzel zwischen Brown und Basilashvili war das genaue Gegenteil: Dies lag maßgeblich an einem entfesselt aufspielenden Deutsch-Jamaikaner im Trikot der Kölner, der einen teils verdatterten Basilashvili, mit 6:3 6:1 vom Platz schoss. Trotz harter Gegenwehr, hatte der formstarke Georgier den Gewinnschlägen von Brown nichts entgegenzusetzen und musste sich, nach nur einer Stunde, deutlich geschlagen geben.
Sollte nun Seppi sein Einzel gegen Struff gewinnen, könnte man bei einer 3:1 Führung schon von einer kleinen Vorentscheidung sprechen. Lange Zeit sah auch alles danach aus, der Südtiroler spielte groß auf und führte mit 6:3 2:0 gegen den 1,96 m großen Aufschlagriesen. Doch dann der Bruch im Spiel, Struff wurde immer stärker und bei Seppi streuten sich Fehler ein, sodass er im zweiten Satz nur noch ein Spiel holte und diesen mit 3:6 abgeben musste. Auch im entscheidenden Matchtiebreak konnte er den Negativtrend nicht mehr aufhalten und unterlag mit 5:10.
Der Wunschgedanke eines 3:1 war Geschichte und beim Stand von 2:2 nun alles offen - die Doppel mussten die Entscheidung bringen. Im ersten Doppel bekamen es Seppi und Brown mit Struff und Tim Pütz zu tun, das zweite Doppel bestritten Oscar Otte und Andreas Mies gegen López-Pérez und de La Nava. Dem Kölner Paar Seppi/Brown merkte man, trotz einiger spektakulärer Punktgewinne,  die fehlende Abstimmung deutlich an, sodass sie sich den konstant spielenden Struff und Pütz, mit 5:7 6:7 knapp, aber verdient geschlagen geben mussten. Um eine Niederlage jetzt noch abzuwenden, musste das Doppel Otte/Mies liefern. Und es sah gut aus, nach mit 7:6 gewonnen ersten Satz, lagen sie auch im zweiten Durchgang mit Break vor und hatten drei Spielbälle zur 3:0 Führung. Diese blieben allerdings alle ungenutzt und das Momentum sprach fortan für das ''Halle-Doppel''. Sechs Spielgewinne für das spanische Duo in Folge sorgten für den Satzausgleich, sodass der Matchtiebreak musste die Entscheidung bringen musste: Unentschieden oder Sieg Halle! Otte und Mies hatten sich nun wieder gefangen und führten schnell mit 7:2. Dann jedoch verloren sie wieder vollkommen den Faden und gaben fünf Punkte in Folge ab. Für das, was dann kam, wurde der Ausdruck ''Nervenkrimi'' erfunden: Bei 9:10, 10:11 und 11:12 wehrten Otte und Mies drei Matchbälle ab, um beim Stand von 13:12 ihren ersten Matchball zu nutzen.
Damit sorgten sie für ein letztendlich verdientes Unentschieden, zwischen zwei hochqualitativen Teams, die Weltklasse-Tennis geboten und einen ersten Vorgeschmack auf eine spannenden Saison 2017 gegeben haben.

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