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Aktuell

T: Herren 50 schaffen den Aufstieg in die Regional...
20 Jun 2018 11:58T: Herren 50 schaffen den Aufstieg in die Regionalliga

Die Herren 50 spielen in der nächsten Saison zum ersten Mal in der höchsten deutschen Spielklasse  [ ... ]

H: HOCKEY-HERREN DEUTSCHER VIZE-MEISTER
13 Jun 2018 11:43H: HOCKEY-HERREN DEUTSCHER VIZE-MEISTER

Unsere Hockey-Bundesliga-Mannschaft ist erneut Deutscher Vize-Meister. In einem dramatischen Finale  [ ... ]

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14 Jun 2018 12:54H: Nationalmannschaft testet in Köln gegen England

Weltklasse-Hockey am Olympiaweg in Köln. Die deutsche Hockey-Nationalmannschaft testet gegen Englan [ ... ]

H: RW Herren verpassen den DM-Titel
11 Jun 2018 06:46

Uhlenhorst Mülheim holt 17. Deutschen Feldhockey-Titel FINAL FOUR: Rekordmeister steht nach 21 Jah [ ... ]

T: Daniel Milardovic wieder Deutscher Meister!
13 Jun 2018 13:56T: Daniel Milardovic wieder Deutscher Meister!

RW-Junior Daniel Milardovic konnte am vergangenen Wochenende seinen Titelgewinn bei den den Deutsche [ ... ]

H: Rot-Weiss Köln zum siebten Mal in Serie im DM-F...
10 Jun 2018 08:51

FINAL FOUR: Köln Herren nach 8:2 (4:2) gegen HTHC erneut im Endspiel 09.06.2018 - Die Herren von R [ ... ]

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13 Jun 2018 11:44H: Knobling kommt: Frische Kraft für Rot-Weiss Köln

Frische Kraft für Hockey-Erstligist Rot-Weiss Köln. Der frisch gebackene Deutsche Vize-Meister ver [ ... ]

H: Rekord! RW Herren holen 71 Punkte in der Liga
04 Jun 2018 07:19

Rot-Weiss Köln – Münchner SC 4:3 (2:1) Rot-Weiss Köln hat sein letztes Match der Bundesligasai [ ... ]

hockey001656von Max Weinhold
78,5: Langweilig war es mit Dir nie…
Die Nachricht über Sandors Ableben hat mich sehr betroffen gemacht. Habe ich ihn doch als absolut positiven und lebensbejahenden Menschen im RWK kennenlernen dürfen. Schon damals war ich tief beeindruckt, wie dieser Bär von einem Mann im Spätherbst einer Sportlerkarriere unseren Sport und speziell das Torwartspiel für sich neu entdeckt und mit Leidenschaft gefüllt hat. Nicht anders war es zu verstehen, wenn man sich freiwillig von Kluthi „dem Schleifer“, Woche für Woche eine Stunde lang auf dem Kunstrasen am Olympiaweg „quälen“ lassen konnte. Ich weiß, wovon ich spreche - habe ich doch selber über Jahre Kluthis zartes Wesen und harten Wurfarm über mich ergehen lassen dürfen. Aber selbst völlig abgekämpft, mit hochrotem Kopf und aus dem letzten Loch pfeiffend, kam er immer mit einem Lächeln, ja breitem Grinsen Richtung Clubterrasse. Einmal sprach ich ihn auf seine doch recht ungewöhnliche Rückennummer 78,5 an, die einem förmlich ins Auge sprang. Er erzählte mir, dass er diese Nummer in Anlehnung an meine damalige Rückennummer 79 gewählt hätte. Allerdings 78,5, da er der Meinung war, die 79 müsse er sich erst verdienen, auch wenn er das wohl nie schaffen werde. Lieber Sandor, schon damals habe ich Dir gesagt, wer mit so viel Leidenschaft und Freude, Ehrgeiz und Wille bei einer Sache ist, der muss sich nichts mehr verdienen, der hat schon alles erreicht. Für mich bist Du immer eine 79 gewesen und ich bin sehr stolz, dass ich Dir als Ansporn dienen durfte. Es ist unfassbar traurig, einen solch besonderen Menschen zu verlieren, mein allerherzliches Beileid und Mitgefühl. Ruhe in Frieden, ich werde Dich nie vergessen.

Dein Max/Schnubbi
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image1von Victor Aly
Keeper´s Club“
Sandor, 23.06.2014 15:55 Uhr: Hey Männer – Morgen um 19:00 ist wieder "Keeper's Club". Kluthi und ich freuen uns auf euch 1f642.png
Sandor, 30.06.2014 13:10 Uhr: Hey Männer! Morgen um 19:00 ist wieder Keeper's Club 1f642.png Seid ihr bereit?

(…)

Spätestens mit der zweiten Nachricht dieser Art - es sollten weitere folgen - hätte es Peter und mir klar werden müssen, worauf wir uns wenige Tage zuvor im Torwartkeller eingelassen hatten.  Bis dahin kannte ich meinen Spindnachbarn hinten links in der Ecke noch nicht sehr gut. Wäre das anders gewesen, hätte ich meine Antwort auf die Frage nach einer gemeinsamen Trainingsrunde vielleicht nochmal durchdacht. Denn wie soll man als Typ Anfang zwanzig kneifen, wenn Kluthi in seiner unbarmherzigen Art die 98. Wiederholung von Hinlegen-Aufspringen-Ballhalten ansagt und zuvor ein mehr als doppelt so alter Kerl das Ganze mit einem unerklärlich sturen Wahnsinn und der Ansage „für mich keine Extrawurst“ durchgezogen hat? Richtig, das kannst du nicht. Und so mussten Peter und ich halt dadurch...
Ich bin unglaublich froh, dass Sandor seinen „Keeper´s Club“ ins Leben gerufen hat. Damit gab er mir als Neuling im Verein die Möglichkeit, ihn und damit einen unwahrscheinlich lieben und gutmütigen Menschen kennenzulernen. Das Abklatschen beim Kartentisch vor dem Aufwärmen wird ebenso fehlen, wie sein von Herzen kommendes und ernst gemeintes „das hast du gut gemacht“ nach dem Spiel, auch wenn man kurz zuvor mal wieder drei hintereinander durch die Beine „kassiert“ hat und mehr als nur niedergeschlagen auf dem Weg in Richtung Keller war.

Es ist nicht fair, dass wir nicht mehr danke sagen können für Deine unglaubliche Unterstützung und es ist nicht fair, dass wir nicht mehr mit Dir zusammen auf dem Platz stehen können. Dein „junge - wenn es draußen wärmer wird, legen wir wieder mit Kluthi los, oder?“ habe ich nicht vergessen und genauso machen wir das auch. Schließlich kriegt hier keiner eine Extrawurst!

Du wirst uns dabei fehlen!
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von Kluthi

Eines Tages kam Sandor zu mir und fragte, ob ich mit ihm Torwarttraining machen könnte?
Er wolle jetzt ins Tor der Elternhockey-Mannschaft. Bis zur Umsetzung dauerte es nicht lange und dann stand der Mann mit Rückennummer 78,5 in voller Montur und voller Tatendrang bewaffnet mit zwei Flaschen Wasser vor mir.
Wir legten los: einmal die Woche 90 Minuten.
Ich habe noch nie einen Torwart so leiden sehen, wie Sandor in den ersten Trainingswochen: rauf - runter, in die Ecken, wieder hoch, Bauchlage, Rücklage, Schuss, Nachschuss, Serien von zehn Bällen, das ganze Programm.... die zwei Wasserflaschen waren nach 30 Minuten leer.
Es war unglaublich, wie er sich in die Übungen reingebissen hat und mit welchem Eifer er bei der Sache war. Schnell machte er große Fortschritte und er stand auch beim Training der 2./3. Herren Mittwochabends im Tor.
Schliesslich fand er seinen Weg in eine gemeinsame Trainingsgruppe mit den 1. Herren- Torhütern Victor, Peter, Max und Nici. Haben wir uns da auf dem Kunstrasen die Bälle um die Ohren gehauen......es war eine Pracht und Sandor vorne weg.
Beim Training der 1. Herren erzählen die Torhüter heute noch von dieser Trainingsgruppe, da ging wirklich die Post ab! Wenn Sandor dann nach der ganzen Schinderei mit seinem Weizen im Ochsen saß, wirkte er glücklich und zufrieden.

So werden wir Torhüter ihn in Erinnerung behalten!


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von Roland Löwe

Mit Sandor verbinden mich besondere nationale und internationale Fan-Einsätze, schöne gemeinsame  Clubabende und die masochistische Leidenschaft, sich freiwillig mit Hartplastikkugeln beschießen zu lassen.
Fehlen wird mir ein wunderbarer Mensch, ein vorbildliches Clubmitglied und ein positiv verrückter Goalie! 

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von Niclas Hillmann

Mit Sandor verliert die Rot-Weiß Familie einen ehrlichen, liebenswerten und sportbegeisterten Menschen. Jedes Wochenende stand er am Spielfeldrand, unterstütze die Teams und philosophierte mit uns Torhütern über vergangene Spiele. Die Identifikation und Begeisterung für die Torhüterposition war bei Sandor sehr besonders und gerade diese Gemeinsamkeit prägte unsere Freundschaft über die letzten Jahre.

 

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image2Mein erstes Bewerbungsgespräch
von Peter Schlich

An einem sonnigen Sonntagabend nach einem 2. Herrenspiel auf der Terrasse des Rot-Weiss saß ich vor einem großen, zotteligen, breit grinsendem - damals für mich noch fremden Mann an einem Tisch - Sandor Rozsa.
Wir kannten uns nicht, waren aber direkt per Du und verstanden uns auf Anhieb sehr gut. Wäre möglich, dass die vier bis fünf gemeinsamen Kölsch vorweg dazu beigetragen haben. Oder, wie sie sich herausstellte, dass wir viele Gemeinsamkeiten und Leidenschaften - auf dem Platz, im Tor, am Tresen und vor allem aber auch beruflich - teilten.
Spontan hast Du mich damals auf die Füße gestellt und mir am Abend selbst noch einen Platz in Deinem Büro angeboten. Frisch von der Uni durfte ich unfassbar viel von Dir lernen: handwerkliches, Fachwissen, aber insbesondere menschliche Stärke.
Sandor, ich werde Dich niemals vergessen, denn Du hast mich sehr geprägt und mir dabei geholfen, meinen Lebenslauf so zu gestalten, wie er bis heute ist. Ich werde Dich als Mentor, als Torwart und als Freund sehr vermissen.
Dein Peter(chen)

 

 

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Sandor Ischgl 2017… Peter Schüler

„Peti, magst du als Goalie Kollege was für Sandor schreiben“?

Natürlich habe ich diese Frage mit „ja“ beantwortet! Aber direkt die Frage im Kopf, was schreibe ich denn jetzt.  „Schreibt eine Anekdote die euch mit Sandor verbindet“ war der Vorschlag. Auch nicht so einfach, eigentlich gibt es da ganz viele, aber welche erzählt man hier? Es wird nicht eine Anekdote werden, sondern der Versuch zu beschreiben, was uns verbindet:

Wir kennen uns seit seiner Hochzeit, an der ich (zufällig als Vertretung) als DJ ein Teil einer tollen Feier sein konnte, bis zum Start seiner Torwart Karriere haben wir uns immer nur ab und zu, vor allem natürlich bei Festen und Feiern gesehen. Das ist sicher nicht das, was man landläufig unter einer guten Freundschaft versteht, aber so haben wir das beide auch nicht gesehen. Dass wir beide im Tor spielen und Sandor nicht nur bei den NBS sondern auch sehr regelmäßig bei der „alten 1b“ mitspielte, das ist unsere große Gemeinsamkeit, Torhüter habe immer eine Art „innere Verbindung“. Außer, dass wir beide Torhüter sind, eint uns die Freude an der Geselligkeit, dem Spaß am Feiern, die 3. Halbzeit hat mindestens den gleichen, wenn nicht manchmal sogar höheren Stellenwert, wie die beiden Halbzeiten auf dem Platz.

„Wenn vor einem Stürmer kein Torwart mehr steht, sondern ein Nimbus, dann hat man es geschafft“

(Andreas Thiel, ehem. Handballnationaltorwart)

Über diese Aussage habe ich mich mit Sandor mal an einem schönen Aprés Ski Nachmittag in Ischgl unterhalten. Wir beide haben, wie eigentlich jeden Ski Tag bei der jährlichen Ski Tour der „alten 1b“,

auf die Talabfahrt verzichtet, da wir um 16:00 schon reichlich erschöpft waren, bei mir aufgrund mangelnder Skifahrkünste, bei Sandor einfach aus Kraftgründen, was ihn selber unwahrscheinlich ärgerte, aber natürlich nicht vom Ski fahren abhielt. Wir sind vor den anderen mit der Gondel abgefahren.  Somit saßen wir immer als erste an unserem Stammplatz in der Trofana Bar und verbrachten die Zeit bis der Rest ankam mit Gesprächen über alles und nichts, vor allem aber viel über Hockey. In meiner Hockeyzeit bestimmen Torhüter wie Andreas Schmalenbach und Wolfgang Kluth, Oli Cazin, Alex Breuer, später natürlich Max Weinhold, Peter Schlich, jetzt Victor Aly unsere Herrenmannschaft, der eine war mehr der andere weniger ein Nimbus für die gegnerischen Stürmer. Ich sagte Sandor, dass ich über den rein sportlichen Gehalt der Aussage hinaus, IHN für einen NIMBUS im Tor und vor allem im Leben halte.

Der Einsatz, die Freude und das riesige Engagement, dass er als „Späteinsteiger“ für den Hockeysport im Allgemeinen und sein Torhüterdasein im Besonderen zeigt und lebt, hebt ihn für mich von den anderen ab. Er sah Max Weinhold und Peter als seine Vorbilder im Tor, ich und ich denke auch alle anderen, die ihn auf und neben dem Platz erlebt haben, sehen IHN als Vorbild.

Liebe Heike, liebe Hannah, dein Mann, dein Vater ist ein Nimbus im wahrsten Sinne des Wortes!!

Die 78,5 bleibt für mich immer ein Vorbild!

Wayne 99, Peti

 

 

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