Die 2. Herren 40 des Kölner THC Stadion RW haben es schon wieder getan: Zum dritten Mal in Folge sichern wir uns einen umjubelten 5:4-Sieg. Beim Heimspiel gegen den TC GW Stommeln 1 (17.05.) bot der Spieltag alles: unglaubliche Comebacks, dramatische Tiebreaks und einen echten Überraschungsgast.
1. Einzelrunde: Dustin Brown als Edeljoker
Die erste Runde bot direkt ein absolutes Wechselbad der Gefühle:
* Viktor Both (Pos. 2) erwischte einen Sahnetag, zeigte gegen einen extrem starken Gegner unglaubliches Tennis und holte den ersten Punkt glatt (6:2, 7:6).
* Christian Achtmann (Pos. 4) lieferte sich einen großen Kampf, unterlag aber nach drei vergebenen Matchbällen hauchdünn im Champions-Tiebreak (6:3, 6:7, 8:10).
* Ken Sommer (Pos. 6) schrieb die kurioseste Geschichte des Tages. Nach scheinbar aussichtslosem 1:6, 0:1-Rückstand tauchte plötzlich Bundesliga-Star Dustin Brown als Spontan-Coach am Zaun auf und gab 1 Stunde lang wertvolle Tipps. Ken spielte danach wie ausgewechselt, drehte das Match (1:6, 6:3, 10:7) und stellte auf 2:1. Danke, Dustin! Dein spontaner Einsatz war ein absolutes Highlight für unser Team und ein tolles Erlebnis für die fairen Gäste.
2. Einzelrunde: Holland-Power und Tiebreak-Monster
In der zweiten Runde ging es packend weiter:
* Unsere Nummer 1, Richard Sperling, unterlag nach guter Leistung in zwei hart umkämpften Sätzen (5:7, 5:7).
* Unser fliegender Holländer Ronald van As (Pos. 5) hat sich grandios ins Team eingefügt und krönte seine Leistung mit einem souveränen 6:4, 6:3.
* Tiebreak-Monster Gabriel Zanchetti (Pos. 3) lieferte ein episches Match. Nach 0:3-Rückstand im ersten Satz und 1:5 im Tiebreak kämpfte sich der in dieser Saison im Einzel noch ungeschlagene Gabi sensationell zurück und gewann 7:6, 7:6 zur enorm wichtigen 4:2-Führung.
Die Doppel: Taktikfuchs-Move bringt die Entscheidung
Da nur noch ein weiterer Sieg fehlte, wurde in den Doppeln taktisch aufgestellt. Statt das Risiko zu streuen, wurde das zweite Doppel bewusst stark gemacht, auch wenn das hieß, die anderen beiden Doppel (Sperling/Achtmann und Van As/Sommer) in einen von vornherein schwierigen Kampf zu schicken. Für die spielerische Umsetzung konnte zuvor der bereits zum Saisonauftakt stark agierende Christoph Schaller kurzfristig gewonnen werden, um an der Seite des bis dato bravourös aufspielenden Viktor Both anzutreten. Dieser Plan ging voll auf! Schaller/Both ließen nichts anbrennen, gewannen 6:3, 6:3 und holten den erlösenden fünften Punkt.
Fazit: 5:4 in Matches, 11:9 in Sätzen. Der dritte Sieg in Folge beweist die unglaubliche Moral, die mannschaftliche Geschlossenheit und die taktische Finesse dieser Truppe. So kann die Saison weitergehen!

