Bundesligavorschau von Markus Lehnen

Vorschau Feldhockey Bundesliga 1.Herren KTHC 2026/27

8+2 Weltmeister, 1 Olympiasieger und der Weg zurück auf den Thron?

Was seitdem geschah
Tief enttäuscht waren die KTHC-Herren am letzten Maisamstag 2026. Nach einer furiosen Rückrunde hatte das Team von Cheftrainer Pasha Gademan sich nicht nur bis auf dem 2.Platz nach der Hauptrunde verbessert, man ließ auch einem starken UHC Hamburg im Viertelfinale in zwei Spielen kaum eine Chance. Umso enttäuschter waren die jungen Kölner, nachdem Uhlenhorst Mülheim im Halbfinale von Bonn eine Kölner Führung noch zu einem 4:1 Sieg drehte. Meister wurde Tags darauf aber der Hamburger Polo Club, der damit sein großes Ziel der letzten Jahre erreicht hatte.
Im Sommer stand dann jede Menge Länderspielaction mit Pro League und WM auf dem Programm, einmal mehr mit extra viel Rot-Weiss Köln Power. Acht jetzige Kaderspieler (Jean Danneberg, Tom Grambusch, Jakob Brilla, Antheus Barry, Justus Warweg, Hugo von Montgelas, Michel Struthoff und Christopher Rühr) plus Pasha Gademan als Co-Trainer und Dr. Philipp Ibe als Teamarzt fuhren im August dann auch zur Weltmeisterschaft nach Belgien. Was nicht viele gedacht hatten, trat ein, das Team vom ehemaligen KTHC-Erfolgstrainer André Henning verteidigte den WM-Titel und setzte nach WM-Gold 2023, Olympiasilber 2024 und EM-Gold 2026 eine beeindruckende Serie fort. Eine Erfolgsserie, die auch dem KTHC laut Coach Gademan helfen wird:,,Das wird uns helfen den nächsten Schritt zu machen. Wir wissen schon, dass wir unfassbar viel Potential in der Mannschaft, aber eben auch einen sehr jungen Kader haben. Daher nehmen wir uns Zeit eine top, top Mannschaft zu werden. Ich denke da sind wir schon nah dran, aber dafür brauchen wir noch etwas Zeit zusammen.“

Zu- und Abgänge

Zwei der Weltmeister sind neu in der Domstadt. Hugo von Montgelas (22 Jahre) kommt vom Mannheimer HC nach Köln. In den letzten Jahren wurde der Mittelfeldspieler nicht nur Stammspieler beim MHC, er gewann mit seinem Team auch die U21-WM 2026 und wurde jetzt Weltmeister mit den 1.Herren des DHB. Mit 20 Jahren noch jünger kommt auch Jakob Brilla aus Mannheim nach Köln, allerdings wechselte er vom TSV an den Rhein. Auch der in der Verteidigung flexibel einsetzbare Brilla wurde 2026 U21-Weltmeister und krönte seine starke Saison 2025/2026 jüngst mit dem WM-Titel bei den Erwachsenen, auf dessen Weg er das wichtige 1:0 Siegtor gegen Gastgeber Belgien erzielte.
Als Backup für Jean Danneberg, der aufgrund von Hüftproblemen im Laufe des Herbstes operiert werden muss, verpflichtete der KTHC mit dem 38-jährigen Torhüter Routinier Pirmin Blaak niemand geringeren als den Stammkeeper des niederländischen Olympiasiegerteams von 2024. 
Nachdem er in der Hinrunde 2025/26 noch einmal einsprang, beendete Vereinslegende Timur Oruz dagegen endgültig seine beeindruckende Karriere. Auch die beiden Australier Blake Govers und Aran Zalewski kehren endgültig nicht mehr an den Olympiaweg zurück, weitere Abgänge musste Köln aber nicht verkraften.  

Aktueller Kader und Vorbereitung
Damit ist auch klar, dass der junge, aber eben nun durch ein Jahr und in großen Teilen einer Erwachsenen-WM auch erfahrenere, Kader sicherlich nicht mit schlechteren Voraussetzungen als zuvor in die neue Saison startet. Gerade zu Beginn der Spielzeit wird man aber sehen müssen, wie die so gut wie nicht vorhandene gemeinsame Vorbereitung Einfluss auf die Leistungen der Kölner hat. ,,Wir müssen erstmal erstmal sehen, wie in den ersten zwei Wochen unser Kader aussieht. Man muss sagen, so sehr es ein Vorteil ist so viele Weltmeister im Kader zu haben, so sehr ist es aber auch ein riesiger Nachteil, da die Pause zwischen WM-Finale und Bundesligastart so kurz ist. Wir müssen erstmal bis zur 1.Runde in der EHL unsere Form aufbauen, um dort zweimal zu siegen. In der Liga wollen wir so viele Punkte wie möglich holen, aber ich wäre auch nicht überrascht, wenn wir dazu ein, zweimal nicht in der Lage sind“, beschreibt KTHC-Cheftrainer Gademan die ersten Ziele nach dieser problematischen Vorbereitung. Dafür, dass der Start dennoch gelingen kann, spricht der insgesamt mit jungen Kräften, die es (noch) nicht zur WM schafften (wie Paul und Felix Glander oder Fabio Seitz) und erfahrenen nicht bei der WM nominierten Spielern (wie Florian Adrians, Maximilian Siegburg oder Philip Holzmüller), ausgestattete Kader sowie das perfekt eingespielte Team hinter dem Team, wo u.a. mit den Co-Trainern Paul Koch und Vereinslegende Wolfgang Kluth, Teamarzt Dr. Philipp Ibe, Teammanagerin Alice Weisweiler sowie Physio Nicole Stäblein alles beim Alten bleibt. 

Modus und Ziele

Alles beim Alten bleibt auch beim Modus der 1.Bundesliga. 12 Teams, darunter die Aufsteiger von DSD Düsseldorf und Rückkehrer Berliner HC, spielen zweimal jeder gegen jeden, bevor im Mai 2027 für die besten acht Teams die Playoffs starten und es für die schlechtesten vier Teams in den Playdowns um den Klassenerhalt geht. Ein besonderes Highlight kommt für Rot-Weiss dazu, denn mit Platz zwei in der Hauptrunde 2025/2026 qualifizierte man sich wieder für die EHL, die Königsklasse im internationalen Hockey. Hier steht zunächst vom 09.-11.10.2026 die 1.Runde in Eindhoven auf dem Programm, wo Rot-Weiss am 9.10. auf Slavia Prag aus Tschechien und am 11.10. auf Royal Orée aus Belgien trifft. Der Gewinner dieser Dreiergruppe qualifiziert sich für das Finalturnier an Ostern 2027.
Dies ist folgerichtig das erste große Ziel der Kölner in dieser Saison. Das Ziel in der Liga formuliert Coach Gademan folgendermaßen:,,Das Ziel ist es natürlich am Ende in der Lage zu sein den Titel zu gewinnen. Man hat aber letzte Saison wieder gesehen, dass man das beste Team eines Kalenderjahres sein kann, dass das aber eben noch lange nicht heißt, dass man auch den Titel gewinnt. Wir haben das Potential uns so zu entwickeln, dass wir auch an schlechten Tagen gewinnen können. Von den Namen, Fähigkeiten und dem, was wir letzte Saison schon gezeigt haben, sieht es so aus, als hätten wir die Möglichkeiten dazu. Aber das muss ich erstmal sehen. Zu sagen wir stünden da bereits, halte ich für etwas arrogant.“

Die Hockey Bundesliga 2026/27
Auch diesen Sommer gab es einige Veränderungen in den Kadern der zwölf Kontrahenten um den Meistertitel. So rüstete der weiterhin von Andreu Enrich trainierte Mannheimer HC, nach völlig überraschenden verpassens der Playoffs, mit vier Importspielern aus Argentinien, Neuseeland und Spanien auf. Kölns letztjähriger Viertelfinalgegner UHC Hamburg verstärkte sich mit Weltmeister Erik Kleinlein und zudem mit Niklas Bosserhoff und vor allem Kölns alten Bekannten Elian Mazkour zwei Spielern aus dem nächsten Umfeld der Honamas. Mit Importspielern aus Argentinien, Irland und Belgien versucht sich der aufstrebende TSV Mannheim weiter zu verbessern. Insgesamt schätzt Pasha Gademan das Niveau der Liga etwas höher ein als in der Vorsaison:,,Ich glaube die Bundesliga ist insgesamt etwas stärker geworden, auch weil viele Ausländer dazu gekommen sind. Der UHC Hamburg hat sich zudem mit den drei deutschen Neuzugängen unfassbar gut verstärkt. Die haben es uns letztes Jahr schon schwer gemacht, jetzt muss man sehen, ob sie den nächsten Schritt machen. Wir freuen uns natürlich auf die Spiele gegen Eli. Ansonsten ist Polo nach dem Meistertitel sicherlich nicht schlechter geworden und auch Alster, wo Hayward wieder mehr spielen soll, muss man sicherlich beachten.“
Zu sehen gibt es alle Spiele der Saison wieder auf der Streaming-Platform DYN und jede Woche ein Spiel gratis bei YouTube. 

Der Bundesligastart
Los geht es am Freitag, dem 18.09.2026, wenn ab 19.30 Uhr die beiden Mannheimer Teams die Saison mit einem waschechten Derby beginnen. Am Samstag um 12 Uhr trifft Rot-Weiss Köln dann im heimischen REWE-Sportpark auf den Harvestehuder THC, bevor am Sonntag zur selben Uhrzeit der Club an der Alster am Olympiaweg gastiert. Auch in der folgenden Woche stehen zwei Heimspiele auf dem Spielplan, wenn am Samstag, dem 26.09.2026 um 14.30 der Münchner SC in Köln aufläuft und um Sonntag, dem 27.09.2026 zur selben Zeit der Berliner HC nach Müngersdorf kommt. Vor der EHL folgt dann noch am Tag der deutschen Einheit das 1.Auswärtsspiel der Saison beim UHC Hamburg.
In eigener Sache
Wie Sie/Ihr seht schreibe ich wieder für den KTHC. Aufgrund meines Berufes wird dies jedoch nicht mehr so ausführlich geschehen wie in der Vergangenheit. So wird es von mir Vor- und Nachberichte auf die Feld- und Hallensaison der 1.Damen und Herren des KTHC geben. Ebenso sind kurze Fazits der Hinrunden 2026/27 sowie ein Vorbericht auf die Rückrunde auf dem Feld geplant. Spielberichte in der alten Form würden dann auf jeden Fall bei möglichen Final Four Turnieren und dem EHL-Finalturnier folgen, eventuell auch zu den Playoff-Viertelfinalspielen. 

Fürs Erste wünsche Ich Ihnen, Euch aber erstmal viel Spaß mit der 1.Feldhockey Bundesliga Saison 2026/27 und den 1.Herren des KTHC viel Erfolg!

Vorschau Feldhockey Bundesliga 1.Damen KTHC 2026/27

Neuer Coaching Staff, junger Kader, alte Ziele

Was seitdem geschah
Knappe Niederlagen machen ein Ausscheiden oft noch bitterer, das mussten die 1.Damen des KTHC in den letzten Jahren häufiger leidvoll erleben. So auch in der vergangenen Saison: Nach einer furiosen Hallensaison, bei der man erst im Finale gegen den Düsseldorfer HC den Kürzeren zog, spielte man sich im Frühjahr auch immer besser in eine insgesamt komplizierte Feldsaison. Tibor Weißenborn, der für ein Jahr die Nachfolge des langjährigen Cheftrainers Markus Lonnes angetreten hatte, führte sein Team zwar am Ende mit Platz acht nur soeben in die Playoffs, dort bot sein Team dem Hauptrundenprimus vom Mannheimer HC aber einen starken Kampf, verlor Spiel eins erst im Shoot-Out, zwang den MHC in ein entscheidendes Spiel drei und unterlag dort auch nur knapp mit 1:2 gegen die späteren Finalistinnen. 
Im Sommer gab es dann aber einen weiteren mittelschweren Umbruch am Olympiaweg. Mit Co- Trainer Gero Leichenich (zum bayerischen Hockeyverband) und Teammanagerin Nicole Höllriegl verließen zwei langjährige Stützen den Staff der Kölnerinnen. Neu hinzu kam Cheftrainer Julian Tarres, der zuvor die 1.Damen des Clubs an der Alster trainiert hatte. Jan Zuther ist neuer Teammanager, Theo Wild unterstützt den 33-jährigen Tarres als Co-Trainer. Ebenso als solche agiert eine gute Bekannte beim KTHC, die langjährige Kapitänin Rebecca Grote kehrt nämlich in neuer Funktion zu den 1.Damen von Rot-Weiss Köln zurück. 
Mit Lynn Krings und Felicia Wiedermann spielten im Sommer zwei Kölnerinnen bei der Feldhockey WM in Belgien und den Niederlanden, beide mussten sich dort aber mit dem etwas enttäuschenden 6.Platz zufriedengeben.
Julian Tarres, der neue Cheftrainer der KTHC Damen
Tarres kommt vom Club an der Alster an den Rhein, trainierte zuletzt zwei Jahre lang das Topteam aus dem Norden. In den letzten Jahren war er zudem viel beim DHB aktiv, kennt so zum Beispiel Pia Maertens schon länger. Wie er zum neuen Posten in Köln kam, erzählt er so:,,Ich wollte eigentlich ein Jahr Pause machen vom Bundesligahockey, aber es gab Mitglieder vom KTHC, die mir das Projekt hier über die nächsten Jahre vorgestellt haben, das hat mich gereizt. Viel auf die eigene Jugend setzen und ein junges Team über mehrere Jahre zu entwickeln. Das ist für mich in der jetzigen Phase meiner Trainerkarriere mega spannend.“

Zu- und Abgänge
Mit Antonia Lonnes (Münchner SC) sowie Emma Boermans und Jule Fischer (beide Karriereende) verließen drei langjährige Stützen der Domstädterinnen den Verein. Klara Berger schloss sich wie Lonnes dem MSC an, Stürmerin Charlotte von Hülsen wechselte zu Blau-Weiss Köln. 
Mit dem großen Talent Lene Bunjes (20 Jahre, vom HTHC, Deutsche Meisterin 2025) verpflichtete Köln nur eine neue Spielerin aus der Liga, dafür zog man mit Valentine Buddenberg, Emma Delpiereux, Maja Özelli und Elisa Delanoy vier A-Juniorinnen in den Kader der 1.Damen hoch.

Aktueller Kader und Vorbereitung
Nach den Kaderveränderungen, aber gerade auch dem neuen Coachingstaff, bleibt es abzuwarten, wie stark Rot-Weiss in dieser Saison sein kann. Zwar wiegen die Abgänge schwer, mit Spielerinnen wie Kapitänin Paula Brux (die allerdings ab dem 11.10. wegen eines Auslandsaufenthalts fehlen wird), den Nationalspielerinnen Wiedermann und Krings, Torhüterin Lisa Höllriegl, Stürmerin Katharina Reuten oder der chilenischen WM-Teilnehmerin Fernanda Arrieta Mesias stehen aber exemplarisch auch noch jede Menge Leistungsträgerinnen der letzten Jahre für die KTHC-Damen auf dem Platz. ,,Der ganz klare Ansatz ist den Kader breiter aufzustellen und auf die Jugend zu setzen, aber das wird dauern. Die sind alle mega talentiert, aber ich erwarte, dass sie auch zum Erfolg des Teams beitragen, sie sollen nicht nur mitlaufen. Das ist für die Entwicklung der jungen Spielerinnen dann natürlich super, aber das braucht Zeit, sie müssen auch viel lernen“, erklärt Couch Tarres den Umbau des Kaders. 
Und dann wäre da natürlich noch der heimliche Neuzugang des Sommers, Pia Maertens. Die langjährige Nationalspielerin kämpfte sich bereits am Ende der letzten Saison zurück in den Kader, konnte nun aber erstmals seit drei Jahren wieder eine volle Vorbereitung bestreiten und findet nun hoffentlich zu alter Form zurück. Die Saisonvorbereitung lässt laut KTHC-Cheftrainer Tarres durchaus darauf hoffen:,,Pia ist aktuell unsere Topscorerin in der Vorbereitung. Sie ist natürlich ein wahnsinnig wichtiger Teil dieser Mannschaft, war auch während ihrer Verletzungspausen immer beim Team. Jetzt sie wieder auf dem Platz und ich hoffe einfach, dass sie das genießen kann. Sie steckt so viel Arbeit in den Sport, um für ihr Team da zu sein.“ 

Modus und Ziele
Alles beim Alten bleibt beim Modus der 1.Bundesliga. 12 Teams, darunter die Aufsteiger von DSD Düsseldorf und TSV Mannheim, spielen zweimal jeder gegen jeden, bevor im Mai 2027 für die besten acht Teams die Playoffs starten und es für die schlechtesten vier Teams in den Playdowns um den Klassenerhalt geht. Das Final Four findet in diesem Jahr, wahrscheinlich am letzten Maiwochenende, in Hannover statt.
Die Ziele seines Teams setzt KTHC-Cheftrainer Julian Tarres durchaus hoch an:,, Unser Fokus gilt der Hinrunde. Als neues Team zusammenwachsen, Vertrauen aufbauen und möglichst viele Punkte sammeln. Über die Saison hinweg wollen wir junge Spielerinnen weiterentwickeln, den Grundstein für die Zukunft legen und das Final 4 erreichen.“

Die Hockey Bundesliga 2026/27
Schaut man auf die Liga stechen zwei Teams bei den Kaderveränderungen heraus. Nach der bitteren Niederlage im DM-Finale nach Shoot-Out gegen den Düsseldorfer HC verpflichte der Mannheimer HC gleich fünf neue Spielerinnen. Heraus sticht hierbei sicherlich die argentinische Weltmeisterin Juana Castellaro (21 Jahre) die beim WM-Sieg ihres Teams als Verteidigerin alle sieben Turnierspiele bestritt. Der Club an der Alster ging wie Titelverteidiger DHC einen anderen Weg und verpflichtete vor allem junge deutsche Spielerinnen. Mit gleich acht Neuzugängen, drei davon aus Australien, versucht DSD Düsseldorf die Klasse zu halten und fällt bei den Transfers schonmal auf.
Für Julian Tarres ändern die Kaderveränderungen allerdings wenig bei der Beantwortung der Frage nach den Topfavoritinnen dieser Saison, wobei er auch drei andere Teams auf dem Zettel hat:,,Aufgrund ihrer etablierten und hochklassigen Kader haben der DHC und der MHC die größten Titelchancen. Die Alster-Damen sind allerdings auch immer in der Lage sich für das Final Four zu qualifizieren. Auch der HTHC hat sich mit einer Mischung aus erfahrenen und jungen Neuzugängen prima verstärkt. Dazu muss ich sagen, dass die Investitionen vom DSD sehr interessant sind. Wir hatten ein Testspiel gegen sie, da war bei denen keine deutsche Spielerin auf dem Platz, das war internationales Tempo, wie ein Länderspiel. Wenn die sich einspielen und eine gemeinsame Spielidee finden, dann werden sie schwer zu schlagen sein.“

Zu sehen gibt es alle Spiele der Saison wieder auf der Streaming-Platform DYN und jede Woche ein Spiel gratis bei YouTube. 

Der Bundesligastart
Los geht die Saison für die KTHC-Damen bereits am kommenden Samstag mit einem Heimspiel gegen den Harvestehuder THC. Anpfiff im REWE-Sportpark ist um 14.30 Uhr. 
Weiter geht es anschließend mit einem Doppelwochenende vor heimischen Publikum, wenn am 26.09. die 1.Damen des MSC (Anpfiff 12 Uhr) und am 27.09. die 1.Damen des BHC (ebenfalls Anpfiff 12 Uhr) am Olympiaweg gastieren. Das erste Gastspiel folgt zu einem etwas ungewöhnlichen Termin, gegen die Nachbarn vom DSD Düsseldorf wird nämlich bereits am Donnerstag, dem 1.10. ab 19.30 Uhr gespielt. Spiele am 3.10. beim UHC Hamburg und am 4.10. beim Bremer HC beschließen einen vor allem durch die Anzahl der Spiele knackigen Saisonauftakt für die Kölnerinnen. 

In eigener Sache
Wie Sie/Ihr seht schreibe ich wieder für den KTHC. Aufgrund meines Berufes wird dies jedoch nicht mehr so ausführlich geschehen wie in der Vergangenheit. So wird es von mir Vor- und Nachberichte auf die Feld- und Hallensaison der 1.Damen und Herren des KTHC geben. Ebenso sind kurze Fazits der Hinrunden 2026/27 sowie Vorberichte für die Rückrunde auf dem Feld geplant. Spielberichte in der alten Form würden dann auf jeden Fall bei möglichen Final Four Turnieren folgen, eventuell auch zu den Playoff-Viertelfinalspielen. 

Fürs Erste wünsche Ich Ihnen/Euch aber erstmal viel Spaß mit der 1.Feldhockey Bundesliga Saison 2026/27 und den 1.Damen des KTHC viel Erfolg!

Media Day RW Köln 15.09.2026 Damen und Herren
Bundesligavorschau von Markus Lehnen